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find

Dateien und Verzeichnisse

Aufruf

find [path] -name '[pattern]' -type f

Durchläuft einen Verzeichnisbaum und prüft jeden Eintrag; setzen Sie das Muster wie -name '*.log' in Anführungszeichen, sonst expandiert es die Shell vorher.

Häufige Optionen

OptionBedeutung
-nameMatch the file name, case sensitive; -iname ignores case
-typeRestrict to f (file), d (directory) or l (symlink)
-sizeFilter by size, as in -size +100M
-mtimeFilter by age in days, as in -mtime +7
-maxdepthLimit how deep to walk; GNU wants it before the tests
-deleteDelete every match, no confirmation
-execRun a command on each hit, ending with \; or +
-print0Separate results with NUL, to pair with xargs -0

Beispiele

find . -name '*.log' -mtime +7 -delete

Deletes log files older than a week.

find / -type f -size +1G 2>/dev/null

Finds files over a gigabyte, hiding permission errors.

find . -name '*.jpg' -exec mv {} photos/ +

Moves every JPEG it finds.

Verschieben, löschen, finden. Manches fragt nicht zweimal — deshalb wird -i zur Gewohnheit.

So liest man das

  • Eckige Klammern [ ] markieren einen Teil, den man weglassen kann.
  • Drei Punkte … heißen: mehrere sind erlaubt.
  • Optionen achten auf Groß- und Kleinschreibung — bei manchen Befehlen sind -r und -R verschieden.

Häufige Fragen

Q. Was macht find?

Durchläuft einen Verzeichnisbaum und prüft jeden Eintrag; setzen Sie das Muster wie -name '*.log' in Anführungszeichen, sonst expandiert es die Shell vorher.

Q. Wie gibt man ihn ein?

find [path] -name '[pattern]' -type f — eckige Klammern markieren, was wegfallen darf.

Q. Wie viele Optionen lohnen sich?

Hier stehen 8; die vollständige Liste steht in man find. Der Befehl gehört zu Dateien und Verzeichnisse.

Verwandte Befehle

man-Seite: man find