119 Zauberwürfel-Algorithmen
Die drei CFOP-Stufen an einem Ort: 41 F2L-Fälle, 57 OLL und 21 PLL. Jedes Diagramm entsteht, indem der Algorithmus tatsächlich ausgeführt wird.
Die Notation lesen
Jeder Buchstabe ist eine Fläche. Ohne Zusatz eine Vierteldrehung im Uhrzeigersinn, mit Apostroph gegen den Uhrzeigersinn, mit 2 eine halbe Drehung.
- U · D
- Obere und untere Fläche
- R · L
- Rechte und linke Fläche
- F · B
- Vordere und hintere Fläche
- R'
- Vierteldrehung gegen den Uhrzeigersinn
- R2
- Halbe Drehung — die Richtung ist egal
- r · Rw
- Die beiden rechten Ebenen zusammen
- M
- Die Scheibe zwischen R und L, in Richtung L
- E · S
- Die Scheiben zwischen U und D sowie F und B
- x · y · z
- Den ganzen Würfel drehen wie R, U und F
F2L — erste zwei Ebenen41
Ecke und Kante zu einem Paar fügen und ins Fach setzen. Die 41 Fälle zählen alle Lagen und Ausrichtungen des Paares.
OLL — letzte Ebene ausrichten57
Die obere Fläche einfarbig machen, ohne die zwei Ebenen darunter zu stören. Es gibt genau 57 Fälle.
PLL — letzte Ebene vertauschen21
Kommt zum Zug, wenn die Farbe steht und nur die Plätze fehlen. Die Steine nach Hause schicken — fertig.
So nutzt man das
- Jedes Diagramm blickt von oben auf den Würfel. Die neun mittleren Felder sind die obere Fläche, die Laschen ringsum die erste Reihe jeder Seite.
- Ein gefülltes Feld zeigt schon die Zielfarbe. Suchen Sie das Bild, das zu Ihrem Würfel passt, und nehmen Sie dessen Algorithmus.
- Passt keins, drehen Sie den Würfel Viertel für Viertel und schauen Sie aus allen vier Richtungen. Derselbe Fall sieht von jeder Seite anders aus.
- Jedes Bild entstand durch Ausführen des Algorithmus, nicht durch Abschreiben: Es ist ein gelöster Würfel, auf den der Algorithmus rückwärts gespielt wurde.
Häufige Fragen
Q. Was ist CFOP?
Die Abkürzung für Cross, First Two Layers, Orient Last Layer und Permute Last Layer — die im Wettkampf verbreitetste Methode. Diese Seite deckt die drei Stufen ab, die Algorithmen brauchen.
Q. Muss ich alle 119 lernen?
Nein. OLL lässt sich in zwei Schritten mit rund zehn Algorithmen lösen, für PLL genügen sechs. F2L versteht man besser, als man es auswendig lernt. Die Tabelle ist zum Nachschlagen da.
Q. Warum stehen anderswo mehrere Algorithmen pro Fall?
Es gibt mehr als einen Weg pro Figur, und welcher flüssig läuft, ist Handsache. Hier steht je ein verbreiteter; wer schon einen anderen kann, behält ihn.
Q. Das Bild sieht anders aus als mein Würfel.
Drehen Sie den Würfel Viertel für Viertel und prüfen Sie alle vier Seiten — derselbe Fall wirkt je nach Vorderseite anders. Und richten Sie die obere Ebene vorher aus.
Q. Woher stammen die Diagramme?
Gespeichert sind nur die Algorithmen. Rückwärts auf einem gelösten Würfel gespielt, ergibt ein Algorithmus genau seinen Fall — und der wird gezeichnet. Bild und Algorithmus können daher nicht auseinanderlaufen.