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ss

Netzwerk

Aufruf

ss -tulpn

Der moderne Weg, offene Sockets unter Linux aufzulisten — Nachfolger von netstat und auf belebten Hosts deutlich schneller; `-p` zeigt den besitzenden Prozess allerdings nur als root.

Häufige Optionen

OptionBedeutung
-t / -uTCP / UDP sockets.
-lListening sockets only.
-nNumeric ports, no /etc/services lookup.
-pShow the owning process. Needs root to see processes that are not yours.
-aEvery socket, listening or not.
state establishedFilter by state, written after the flags.
-sA summary count of sockets per protocol.

Beispiele

ss -tulpn

Every listening TCP and UDP port with the process behind it.

ss -tn state established

Only the connections that are actually carrying traffic.

ss -tn "( dport = :443 )"

Outgoing HTTPS connections only.

Wenn eine Verbindung scheitert, grenzen diese ein, wie weit sie kam — Name löst nicht auf, keine Route, oder der Port ist zu.

So liest man das

  • Eckige Klammern [ ] markieren einen Teil, den man weglassen kann.
  • Drei Punkte … heißen: mehrere sind erlaubt.
  • Optionen achten auf Groß- und Kleinschreibung — bei manchen Befehlen sind -r und -R verschieden.

Häufige Fragen

Q. Was macht ss?

Der moderne Weg, offene Sockets unter Linux aufzulisten — Nachfolger von netstat und auf belebten Hosts deutlich schneller; `-p` zeigt den besitzenden Prozess allerdings nur als root.

Q. Wie gibt man ihn ein?

ss -tulpn — eckige Klammern markieren, was wegfallen darf.

Q. Wie viele Optionen lohnen sich?

Hier stehen 7; die vollständige Liste steht in man ss. Der Befehl gehört zu Netzwerk.

Verwandte Befehle

man-Seite: man ss