Epoxidharz auf Farbbecher aufteilen
In mehreren Farben zu arbeiten heißt, das Harz in Becher zu teilen, und die Reihenfolge zählt: erst A und B vollständig verbinden, dann aufteilen. 220 g auf drei Farben sind je 73,3 g; gibst du der Grundfarbe einen Anteil von 40 %, werden es 88 g und je 66 g für die beiden anderen. Bleibt der Hauptanteil bei null, wird gleichmäßig geteilt. Gleichmäßig ist in der Praxis selten — der Hintergrund nimmt meist mehr als die Hälfte, während ein Akzent nur ein paar Gramm braucht —, den Grundanteil zuerst festzulegen und den Rest zu teilen entspricht also dem, wie Stücke wirklich gegossen werden. Misch einen Becher mehr an, als du brauchst: eine trüb gewordene Farbe lässt sich nicht rückgängig machen, und ein paar Gramm klares Harz in Reserve sind das, was sie rettet.
Deine Zahlen
Becher Hauptfarbe
88g
Jeder weitere Becher
66g
Formel
Becher Hauptfarbe = Benötigtes Harz × Anteil der Hauptfarbe ÷ 100, Jeder weitere Becher = (Benötigtes Harz − Becher Hauptfarbe) ÷ (Farben − 1)
Verbinde jeden Becher vollständig, bevor Pigment hineinkommt. Färbst du zuerst, siehst du nicht, ob A und B wirklich zusammengekommen sind, und ein untergemischter Becher bleibt für sich klebrig. Die Zeit fürs Umfüllen geht ebenfalls von der Topfzeit ab: bei sechs Bechern wird der letzte schon dicker, misch bei vielen Farben also in zwei Runden statt in einer. Jedes Umfüllen lässt 1 bis 2 g an der Becherwand, es kommt also etwas weniger in die Form, als die Zahlen sagen. Kleine Becher haben schmale Böden und wackeln auf der Waage — stell den Becher ab, tarier und füll einen nach dem anderen.
Was du einträgst
| Eingabe | Standard | Zulässiger Bereich |
|---|---|---|
| Benötigtes Harz (g)Das Harz insgesamt, Komponente A und B zusammen. | 220 | 0 und mehr |
| Farben (Stk.)Auf wie viele Farben du aufteilst, mit einem Becher je Farbe gerechnet. | 3 | 0 und mehr |
| Anteil der Hauptfarbe (%)Der Anteil, den die Grundfarbe nimmt; null teilt alles gleichmäßig. | 40 | 0 ~ 100 |
Schritt für Schritt
Ergebnisse im Überblick
Ergebnisse, wenn sich nur Benötigtes Harz (g) ändert und alles andere bleibt.
| Benötigtes Harz (g) | Becher Hauptfarbe (g) | Jeder weitere Becher (g) |
|---|---|---|
| 110 | 44 | 33 |
| 165 | 66 | 49.5 |
| 220 | 88 | 66 |
| 330 | 132 | 99 |
| 440 | 176 | 132 |
Was jedes Ergebnis bedeutet
| Ergebnis | Bei Standardwerten |
|---|---|
| Becher Hauptfarbe (g)Was in den Becher der Grundfarbe kommt, aufgeteilt nachdem A und B verbunden sind. | 88 |
| Jeder weitere Becher (g)Was jeder weitere Farbbecher bekommt — in jedem dieselbe Menge. | 66 |
Häufige Fehler
Verbinde jeden Becher vollständig, bevor Pigment hineinkommt. Färbst du zuerst, siehst du nicht, ob A und B wirklich zusammengekommen sind, und ein untergemischter Becher bleibt für sich klebrig. Die Zeit fürs Umfüllen geht ebenfalls von der Topfzeit ab: bei sechs Bechern wird der letzte schon dicker, misch bei vielen Farben also in zwei Runden statt in einer. Jedes Umfüllen lässt 1 bis 2 g an der Becherwand, es kommt also etwas weniger in die Form, als die Zahlen sagen. Kleine Becher haben schmale Böden und wackeln auf der Waage — stell den Becher ab, tarier und füll einen nach dem anderen.
Begriffe
- Benötigtes Harz
- Das Harz insgesamt, Komponente A und B zusammen.
- Farben
- Auf wie viele Farben du aufteilst, mit einem Becher je Farbe gerechnet.
- Anteil der Hauptfarbe
- Der Anteil, den die Grundfarbe nimmt; null teilt alles gleichmäßig.
- Becher Hauptfarbe
- Was in den Becher der Grundfarbe kommt, aufgeteilt nachdem A und B verbunden sind.
- Jeder weitere Becher
- Was jeder weitere Farbbecher bekommt — in jedem dieselbe Menge.
Häufige Fragen
Q. Wie wird Epoxidharz auf Farbbecher aufteilen berechnet?
Becher Hauptfarbe = Benötigtes Harz × Anteil der Hauptfarbe ÷ 100, Jeder weitere Becher = (Benötigtes Harz − Becher Hauptfarbe) ÷ (Farben − 1) — In mehreren Farben zu arbeiten heißt, das Harz in Becher zu teilen, und die Reihenfolge zählt: erst A und B vollständig verbinden, dann aufteilen. 220 g auf drei Farben sind je 73,3 g; gibst du der Grundfarbe einen Anteil von 40 %, werden es 88 g und je 66 g für die beiden anderen. Bleibt der Hauptanteil bei null, wird gleichmäßig geteilt. Gleichmäßig ist in der Praxis selten — der Hintergrund nimmt meist mehr als die Hälfte, während ein Akzent nur ein paar Gramm braucht —, den Grundanteil zuerst festzulegen und den Rest zu teilen entspricht also dem, wie Stücke wirklich gegossen werden. Misch einen Becher mehr an, als du brauchst: eine trüb gewordene Farbe lässt sich nicht rückgängig machen, und ein paar Gramm klares Harz in Reserve sind das, was sie rettet.
Q. Kannst du das an einem Beispiel zeigen?
Bei Benötigtes Harz 220g, Farben 3Stk., Anteil der Hauptfarbe 40% lautet die Antwort Becher Hauptfarbe 88g.
Q. Was muss ich eingeben?
Trag Benötigtes Harz, Farben, Anteil der Hauptfarbe ein. Das Ergebnis rechnet beim Tippen mit, und ein leeres Feld zählt als null.
Q. Wie stark bewegt sich das Ergebnis, wenn ich eine Zahl ändere?
Änderst du nur Benötigtes Harz (g), wandert das Ergebnis auf Benötigtes Harz (g) 110 → Becher Hauptfarbe (g) 44 und Benötigtes Harz (g) 440 → Becher Hauptfarbe (g) 176. Die Tabelle unten zeigt fünf Stufen.
Q. Wie wird gerundet?
Geldbeträge auf die ganze Einheit, Prozentwerte auf eine Nachkommastelle, alles andere auf zwei. Angezeigt wird gerundet; gerechnet wird mit dem ungerundeten Wert weiter.
Q. Worauf muss ich achten?
Verbinde jeden Becher vollständig, bevor Pigment hineinkommt. Färbst du zuerst, siehst du nicht, ob A und B wirklich zusammengekommen sind, und ein untergemischter Becher bleibt für sich klebrig. Die Zeit fürs Umfüllen geht ebenfalls von der Topfzeit ab: bei sechs Bechern wird der letzte schon dicker, misch bei vielen Farben also in zwei Runden statt in einer. Jedes Umfüllen lässt 1 bis 2 g an der Becherwand, es kommt also etwas weniger in die Form, als die Zahlen sagen. Kleine Becher haben schmale Böden und wackeln auf der Waage — stell den Becher ab, tarier und füll einen nach dem anderen.
Passende Rechner
Jedes Material hat seine eigene Dichte und Aufnahme. Steht auf dem Etikett ein Wert, nimm den — die Vorgaben hier sind nur gängige Werte.