Dein aktuelles Ergebnis
Std · Min · Sek
Riegels ursprüngliche Annahme
Basiert auf Riegels Formel (1977) mit 1,06 als Standardexponent. Das tatsächliche Ergebnis hängt von Training, Strecke, Wetter und Höhenprofil ab — besonders der Marathon hängt davon ab, ob über 30 km hinaus trainiert wurde.
Man hält das Tempo nicht ewig
Ein 5-km-Lauf in 20 Minuten heißt nicht, dass man einen Marathon in diesem Tempo finishen kann — das Tempo sinkt mit zunehmender Distanz immer. Die Riegel-Formel passt diese Verlangsamung an echte Wettkampfergebnisse an: vorhergesagte Zeit = Basiszeit × (Zieldistanz ÷ Basisdistanz)^1,06.
1,06 setzt Training für genau diese Distanz voraus
Wer nur 5 km läuft, bekommt mit dieser Formel eine zu optimistische Marathonvorhersage, weil die Marathonleistung stärker als jede andere Distanz vom Trainingsumfang abhängt — wer nie über 30 km gelaufen ist, für den stimmt die Vorhersage nicht. Deshalb bietet dieser Rechner drei Exponenten statt einem.
Es funktioniert auch andersherum
Dieselbe Formel sagt aus einem Marathonergebnis eine 5-km-Zeit voraus, aber dabei fehlt die Variable Geschwindigkeit, sodass die 5-km-Vorhersage eines Langstrecklers oft schneller ausfällt als die Realität. In beide Richtungen gilt sie nur, wenn das Training über die Distanzen ähnlich ist.
Weitere Rechner
Häufige Fragen
QWarum bekomme ich drei verschiedene Marathonvorhersagen?
Der Riegel-Exponent (1,06) ist auf jemanden kalibriert, der genau für diese Distanz trainiert hat. Wer vor allem kurze Distanzen trainiert, verliert schneller an Ausdauer, als die Formel annimmt — deshalb bietet dieser Rechner dafür einen höheren Exponenten an.
QKann ich aus einer langen Zeit ein kürzeres Rennen vorhersagen?
Ja, dieselbe Formel funktioniert in beide Richtungen. Eine Marathonzeit sagt mit demselben Exponenten eine 5-km-Zeit voraus, wobei dort Geschwindigkeit statt Ausdauer der begrenzende Faktor ist.