dig
Netzwerk
Aufruf
dig [@server] <name> [type]Fragt einen DNS-Server direkt und zeigt die Records unverandert; es umgeht /etc/hosts und den Systemcache, die Antwort kann also von der des Browsers abweichen, und manche Distributionen brauchen erst dnsutils oder bind-utils.
Häufige Optionen
| Option | Bedeutung |
|---|---|
| +short | Just the answer, one record per line. |
| @1.1.1.1 | Ask a specific resolver instead of the system one. |
| A / AAAA / MX / TXT / NS / CNAME | The record type goes last, with no dash. |
| +noall +answer | Trim the output to the answer section only. |
| -x <ip> | Reverse lookup, address to name. |
| +trace | Walk down from the root servers, which shows where a delegation breaks. |
| +ttlunits | Print TTLs as 1h30m instead of raw seconds. |
Beispiele
dig +short example.comThe A records, nothing else.
dig @1.1.1.1 example.com MX +noall +answerMail records straight from a public resolver.
dig -x 8.8.8.8 +shortWhich name that address claims.
Wenn eine Verbindung scheitert, grenzen diese ein, wie weit sie kam — Name löst nicht auf, keine Route, oder der Port ist zu.
So liest man das
- Eckige Klammern [ ] markieren einen Teil, den man weglassen kann.
- Drei Punkte … heißen: mehrere sind erlaubt.
- Optionen achten auf Groß- und Kleinschreibung — bei manchen Befehlen sind -r und -R verschieden.
Häufige Fragen
Q. Was macht dig?
Fragt einen DNS-Server direkt und zeigt die Records unverandert; es umgeht /etc/hosts und den Systemcache, die Antwort kann also von der des Browsers abweichen, und manche Distributionen brauchen erst dnsutils oder bind-utils.
Q. Wie gibt man ihn ein?
dig [@server] <name> [type] — eckige Klammern markieren, was wegfallen darf.
Q. Wie viele Optionen lohnen sich?
Hier stehen 7; die vollständige Liste steht in man dig. Der Befehl gehört zu Netzwerk.
Verwandte Befehle
man-Seite: man dig