Paspel: Streifenbreite berechnen
Der Streifen läuft ganz um die Kordel, zu decken ist also der Umfang und nicht der Durchmesser. Eine Kordel von 5 mm misst π × 0,5 = 1,57 cm im Umfang, und mit 1 cm Nahtzugabe an jeder Seite schneidest du einen Streifen von 3,57 cm — nahe genug an der Zollregel eines Streifens von 1,5 Zoll (3,8 cm) für eine Kordel von 1/8 Zoll bei 1/2 Zoll Zugabe. Für die Länge sind eine Naht von 200 cm plus 10 % für Stöße und Ecken 220 cm, und weil Kordel nach Meter verkauft wird, kaufst du 3 m.
Deine Zahlen
Streifenbreite
3.57cm
Länge der Einfassung
220cm
Schnurlänge
300cm
Formel
Streifenbreite = π × Kordeldurchmesser ÷ 10 + 2 × Nahtzugabe, Länge der Einfassung = Nahtlänge × 1.1
Schneide den Streifen im Schrägfadenlauf, also unter 45°. Ein Streifen im geraden Fadenlauf knickt an Kurven und Ecken, und eine Paspel läuft fast immer etwas Gebogenes ab. Eine nötige Schräglänge in ein Stoffquadrat umzurechnen ist die Aufgabe des Rechners für Schrägband. Je dicker die Kordel, desto stärker wächst der Anteil zum Umwickeln über die Zugabe hinaus, rechne also neu, statt eine alte Breite wiederzuverwenden. Kaufst du fertige Paspel, prüf, ob ihr Steg zur Nahtzugabe deines Schnitts passt — passt er nicht, ändert sich die sichtbare Dicke an der Naht. Baumwollkordel läuft ein, wasch also die Kordel genauso vor wie den Stoff.
Was du einträgst
| Eingabe | Standard | Zulässiger Bereich |
|---|---|---|
| Kordeldurchmesser (mm)Der Durchmesser der Kordel in der Paspel; die Streifenbreite bestimmt ihr Umfang, nicht ihr Durchmesser. | 5 | 0.5 und mehr |
| Nahtzugabe (cm)Die Zugabe an einer Kante; sie kommt an beiden dazu, also doppelt. | 1 | 0 ~ 5 |
| Nahtlänge (cm)Die gesamte Nahtlänge, die das Garn zurücklegen muss; mehrere Nähte addierst du. | 200 | 0 und mehr |
Schritt für Schritt
Ergebnisse im Überblick
Ergebnisse, wenn sich nur Kordeldurchmesser (mm) ändert und alles andere bleibt.
| Kordeldurchmesser (mm) | Streifenbreite (cm) | Länge der Einfassung (cm) | Schnurlänge (cm) |
|---|---|---|---|
| 2.5 | 2.79 | 220 | 300 |
| 3.75 | 3.18 | 220 | 300 |
| 5 | 3.57 | 220 | 300 |
| 7.5 | 4.36 | 220 | 300 |
| 10 | 5.14 | 220 | 300 |
Was jedes Ergebnis bedeutet
| Ergebnis | Bei Standardwerten |
|---|---|
| Streifenbreite (cm)Die Zuschnittbreite eines Einfassungsstreifens — etwa das Vierfache der fertigen Kante. | 3.57 |
| Länge der Einfassung (cm)Die Einfassung für den ganzen Umfang, Ecken und Nähte inbegriffen. | 220 |
| Schnurlänge (cm)Die Schnur zum Zuschneiden, je einzelne Schnur. | 300 |
Häufige Fehler
Schneide den Streifen im Schrägfadenlauf, also unter 45°. Ein Streifen im geraden Fadenlauf knickt an Kurven und Ecken, und eine Paspel läuft fast immer etwas Gebogenes ab. Eine nötige Schräglänge in ein Stoffquadrat umzurechnen ist die Aufgabe des Rechners für Schrägband. Je dicker die Kordel, desto stärker wächst der Anteil zum Umwickeln über die Zugabe hinaus, rechne also neu, statt eine alte Breite wiederzuverwenden. Kaufst du fertige Paspel, prüf, ob ihr Steg zur Nahtzugabe deines Schnitts passt — passt er nicht, ändert sich die sichtbare Dicke an der Naht. Baumwollkordel läuft ein, wasch also die Kordel genauso vor wie den Stoff.
Begriffe
- Kordeldurchmesser
- Der Durchmesser der Kordel in der Paspel; die Streifenbreite bestimmt ihr Umfang, nicht ihr Durchmesser.
- Nahtzugabe
- Die Zugabe an einer Kante; sie kommt an beiden dazu, also doppelt.
- Nahtlänge
- Die gesamte Nahtlänge, die das Garn zurücklegen muss; mehrere Nähte addierst du.
- Streifenbreite
- Die Zuschnittbreite eines Einfassungsstreifens — etwa das Vierfache der fertigen Kante.
- Länge der Einfassung
- Die Einfassung für den ganzen Umfang, Ecken und Nähte inbegriffen.
- Schnurlänge
- Die Schnur zum Zuschneiden, je einzelne Schnur.
Häufige Fragen
Q. Wie wird Paspel: Streifenbreite berechnen berechnet?
Streifenbreite = π × Kordeldurchmesser ÷ 10 + 2 × Nahtzugabe, Länge der Einfassung = Nahtlänge × 1.1 — Der Streifen läuft ganz um die Kordel, zu decken ist also der Umfang und nicht der Durchmesser. Eine Kordel von 5 mm misst π × 0,5 = 1,57 cm im Umfang, und mit 1 cm Nahtzugabe an jeder Seite schneidest du einen Streifen von 3,57 cm — nahe genug an der Zollregel eines Streifens von 1,5 Zoll (3,8 cm) für eine Kordel von 1/8 Zoll bei 1/2 Zoll Zugabe. Für die Länge sind eine Naht von 200 cm plus 10 % für Stöße und Ecken 220 cm, und weil Kordel nach Meter verkauft wird, kaufst du 3 m.
Q. Kannst du das an einem Beispiel zeigen?
Bei Kordeldurchmesser 5mm, Nahtzugabe 1cm, Nahtlänge 200cm lautet die Antwort Streifenbreite 3.57cm.
Q. Was muss ich eingeben?
Trag Kordeldurchmesser, Nahtzugabe, Nahtlänge ein. Das Ergebnis rechnet beim Tippen mit, und ein leeres Feld zählt als null.
Q. Wie stark bewegt sich das Ergebnis, wenn ich eine Zahl ändere?
Änderst du nur Kordeldurchmesser (mm), wandert das Ergebnis auf Kordeldurchmesser (mm) 2.5 → Streifenbreite (cm) 2.79 und Kordeldurchmesser (mm) 10 → Streifenbreite (cm) 5.14. Die Tabelle unten zeigt fünf Stufen.
Q. Wie wird gerundet?
Geldbeträge auf die ganze Einheit, Prozentwerte auf eine Nachkommastelle, alles andere auf zwei. Angezeigt wird gerundet; gerechnet wird mit dem ungerundeten Wert weiter.
Q. Worauf muss ich achten?
Schneide den Streifen im Schrägfadenlauf, also unter 45°. Ein Streifen im geraden Fadenlauf knickt an Kurven und Ecken, und eine Paspel läuft fast immer etwas Gebogenes ab. Eine nötige Schräglänge in ein Stoffquadrat umzurechnen ist die Aufgabe des Rechners für Schrägband. Je dicker die Kordel, desto stärker wächst der Anteil zum Umwickeln über die Zugabe hinaus, rechne also neu, statt eine alte Breite wiederzuverwenden. Kaufst du fertige Paspel, prüf, ob ihr Steg zur Nahtzugabe deines Schnitts passt — passt er nicht, ändert sich die sichtbare Dicke an der Naht. Baumwollkordel läuft ein, wasch also die Kordel genauso vor wie den Stoff.
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