50 Hz
Bass (20–250 Hz) · G1
Erst die Lautstärke senken. Ein reiner Ton belastet die Ohren stärker als Musik bei gleichem Pegel.
Normband
Mittenfrequenz der genormten Terzbänder, die man bei Lärmmessung und Lautsprecherarbeit verwendet.
Netzbrummen
Brummen, das aus allem dringt, was am Stromnetz hängt — je nach Land 50 Hz oder 60 Hz, dazu die Oberwellen.
| Wellenlänge | 6.86 m |
|---|---|
| Periode | 20 ms |
| Nächster Ton | G1 |
| Abweichung | +35 Cent |
| Hörbar | Ja |
| Oberwellen | 100 Hz · 150 Hz · 200 Hz |
| Eine Oktave tiefer | 25 Hz |
| Eine Oktave höher | 100 Hz |
So liest man das
- Hertz zählt, wie oft die Luft pro Sekunde schwingt. Je größer die Zahl, desto höher der Ton.
- Die Wellenlänge ist die Schallgeschwindigkeit (343 m/s bei 20 °C) geteilt durch die Frequenz: 20 Hz sind siebzehn Meter, 20 kHz keine zwei Zentimeter.
- Der Mensch hört etwa 20 Hz bis 20 kHz, doch die obere Grenze sinkt mit dem Alter. Ab rund 15 kHz hören ihn die einen, die anderen nicht mehr.
- Nichts zu hören heißt nicht, dass das Gerät defekt ist. Kleine Lautsprecher schaffen die Tiefen nicht, und oben gibt zuerst das Ohr auf.
Häufige Fragen
Q. Wie klingt 50 Hz?
Ein reiner Ton, der 50-mal pro Sekunde schwingt. Er liegt im hörbaren Bereich, der nächste Notenname ist G1.
Q. Wie lang ist die Welle bei 50 Hz?
6.86 m in Luft. Schall legt in 20 °C warmer Luft 343 Meter pro Sekunde zurück, die Wellenlänge ist diese Strecke geteilt durch 50.
Q. Welcher Ton ist 50 Hz?
Der nächste Ton ist G1, und zwar 35 Cent darüber. Ein Halbton hat 100 Cent, der Abstand beträgt also rund 35 % eines Halbtons.
Q. Ich höre 50 Hz nicht — ist etwas kaputt?
Dieses Band bewältigen die meisten Geräte und Ohren mühelos — prüfen Sie also zuerst Lautstärke und Ausgabegerät.
Q. Welche Oberwellen hat 50 Hz?
Die ganzzahligen Vielfachen: 100 Hz, 150 Hz, 200 Hz. Eine Oktave höher ist das Doppelte, 100 Hz; eine Oktave tiefer die Hälfte, 25 Hz.
Nahe Frequenzen
Die Frequenz verdoppelt sich pro Oktave, Nähe misst man daher als Verhältnis, nicht als Differenz.