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Inflationsrechner

Was ein heutiger Betrag später kostet und was ein künftiger Betrag heute wert ist

Die Zahl steht still, ihr Wert nicht

Inflation verändert nicht den Betrag auf dem Konto, sondern das, was er kauft. Geld, das liegen bleibt, verliert leise Jahr für Jahr an Kaufkraft, ohne dass am Kontostand irgendetwas sichtbar geschähe.

Zwei Blickrichtungen auf dieselbe Sache

Vorwärts: Was heute so viel kostet, kostet in zehn Jahren wie viel? Rückwärts: Eine in zehn Jahren zugesagte Summe — was ist sie heute wirklich wert? Die zweite Frage wird meist übersprungen, und genau sie lässt ferne Beträge größer wirken, als sie sind.

Nominale Rendite ist nicht reale Rendite

5% Ertrag bei 3% Preisanstieg lassen real rund 2% übrig. Jede Rendite unterhalb der Inflationsrate ist ein Kaufkraftverlust, so positiv die Zahl auch aussieht. Dieser Vergleich lohnt sich, bevor man entscheidet, wo das Geld liegt.

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Häufige Fragen

Q. Welche Inflationsrate soll ich nehmen?

Für einen groben Blick nach vorn: Viele Zentralbanken zielen auf etwa 2%, langfristige historische Mittel in entwickelten Volkswirtschaften liegen zwischen 2% und 3%. Ihr persönlicher Wert hängt davon ab, was Sie tatsächlich kaufen — deshalb fühlen sich Wohn- oder Bildungskosten oft weit höher an als die Schlagzeile.

Q. Warum wirkt der Effekt über dreißig Jahre so groß?

Weil er sich verzinst. Bei 3% verdoppeln sich die Preise in rund 24 Jahren. Die jährliche Veränderung ist klein und unauffällig — genau deshalb wird sie über ein Arbeitsleben hinweg leicht unterschätzt.

Q. Sagt das echte Preise voraus?

Nein. Es rechnet mit einer konstanten Rate, die Sie wählen. Reale Inflation schwankt, unterscheidet sich nach Warengruppe, und keine einzelne Zahl beschreibt die Lebenshaltung aller.