Mal 7 gerechnet stimmt an beiden Enden nicht
Nach der ×7-Regel wäre ein einjähriger Hund ein siebenjähriges Kind — tatsächlich hat er mit einem Jahr die Pubertät hinter sich und ist fast ausgewachsen. Im Alter wiederum altert er langsamer, als ×7 behauptet. Die Regel hält sich, weil sie einfach ist, nicht weil sie passt.
Die ersten zwei Jahre sind die schnellsten
Dieser Rechner folgt der verbreiteten Methode der Tierarzt-Tabellen: Das erste Jahr zählt 15 Menschenjahre, das zweite weitere 9, danach kommt jedes Jahr ein fester Betrag hinzu. Mit zwei Jahren steht ein Hund oder eine Katze also schon bei etwa 24.
Große Hunde altern schneller
Ab dem dritten Jahr zählt jedes Jahr bei einem kleinen Hund (unter 10 kg) 4 Menschenjahre, bei einem mittleren 5 und bei einem großen 6. Derselbe zehnjährige Hund entspricht klein etwa 56, groß etwa 72 Menschenjahren. Katzen unterscheiden sich in der Größe kaum — dort genügt ein einziger Wert: 4.
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Häufige Fragen
Q. Wie genau ist das?
Es ist ein grober Durchschnitt aus Tierarzt-Tabellen. Rassen und Einzeltiere weichen stark ab — nutzen Sie das Ergebnis nicht als Gesundheitsurteil, sondern als Anhaltspunkt für den Abstand zwischen Vorsorgeterminen.
Q. Warum altern große Hunde schneller?
Über Arten hinweg leben größere Tiere meist länger — innerhalb der Hunde kehrt sich das um. Schnelles Wachstum scheint seinen Preis zu haben: Eine Deutsche Dogge ist mit 8 Jahren alt, während viele kleine Terrier 15 werden. Katzen variieren kaum in der Größe, deshalb genügt eine Kurve.
Q. Kann ich halbe Jahre eingeben?
Ja. Innerhalb des ersten Jahres läuft die Zählung proportional: Ein sechs Monate alter Welpe steht bei etwa 7,5 Menschenjahren — schon ein Kind, kein Kleinkind. Genau hier bricht die ×7-Regel zusammen.