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Ein Verhältnis, kein festes Volumen
Reis nimmt Wasser proportional zu seinem eigenen Volumen auf, die richtige Menge skaliert also mit einem Faktor statt mit einer festen Millilliterzahl. Weißer Reis liegt bei etwa 1 Teil Reis zu 1,2 Teilen Wasser. Welche Tasse auch immer du zum Abmessen des Reis benutzt — nimm dieselbe für das Wasser.
Einweichen ändert den Faktor
Reis, der 20–30 Minuten eingeweicht wurde, hat bereits Wasser aufgenommen und braucht danach etwas weniger. Nicht eingeweichter Reis braucht etwas mehr. Dieser Rechner zeigt den Standardwert ohne Einweichen.
Vollkorn- und Mischreis brauchen mehr von beidem
Naturreis behält die Kleieschicht, die die Wasseraufnahme verlangsamt, und braucht deshalb mehr Wasser (etwa das 1,5-Fache) und längeres Einweichen (2 Stunden oder mehr) als weißer Reis. Mischungen mit Gerste oder anderem Vollkorn liegen dazwischen, meist bei etwa 1,3.
Weitere Rechner
Häufige Fragen
QSpielt die Tassengröße eine Rolle?
Nein — das Verhältnis ist einheitenlos. Misst du 2 Tassen Reis mit einer 200-ml-Tasse, nimm 2,4 „Tassen“ Wasser mit derselben Tasse (beim üblichen 1,2-Fachen für weißen Reis).
QWarum wird mein Reis bei gleichem Verhältnis mal zu nass, mal zu trocken?
Meist liegt es an unterschiedlicher Einweichzeit. Älterer Reis braucht tendenziell auch etwas mehr Wasser als frischer.
QUnd Reis für Congee oder Brei?
Congee braucht deutlich mehr Wasser als gedämpfter Reis — als Ausgangspunkt etwa 5 Teile Wasser auf 1 Teil Reis —, weil der Reis zu einer dickflüssigen Konsistenz zerfallen soll.