Start·Terminal-Befehle

kill

Prozesse und System

Aufruf

kill [-SIGNAL] <pid>

Sendet ein Signal an eine PID, um einen Prozess zu beenden; das voreingestellte TERM lasst ihm Zeit zum Aufraumen, `-9` kann nicht abgefangen werden und hinterlasst offene Dateien und Sperrdateien.

Häufige Optionen

OptionBedeutung
-15 / -TERMThe default: ask the process to shut down so it can clean up.
-9 / -KILLCannot be caught or ignored. The process dies immediately with no cleanup.
-1 / -HUPTraditionally means "reload your configuration" for daemons.
-0Send nothing; just test whether the PID exists and you may signal it.
-lList the signal names and numbers on this system.

Beispiele

kill 1234

Politely ask PID 1234 to exit.

kill -9 1234

Force it out after the polite attempt did nothing.

kill -HUP $(pgrep -o nginx)

Tell the nginx master process to reload its config.

Was läuft und was die Maschine frisst. Erst herausfinden, was es ist, dann beenden.

So liest man das

  • Eckige Klammern [ ] markieren einen Teil, den man weglassen kann.
  • Drei Punkte … heißen: mehrere sind erlaubt.
  • Optionen achten auf Groß- und Kleinschreibung — bei manchen Befehlen sind -r und -R verschieden.

Häufige Fragen

Q. Was macht kill?

Sendet ein Signal an eine PID, um einen Prozess zu beenden; das voreingestellte TERM lasst ihm Zeit zum Aufraumen, `-9` kann nicht abgefangen werden und hinterlasst offene Dateien und Sperrdateien.

Q. Wie gibt man ihn ein?

kill [-SIGNAL] <pid> — eckige Klammern markieren, was wegfallen darf.

Q. Wie viele Optionen lohnen sich?

Hier stehen 5; die vollständige Liste steht in man kill. Der Befehl gehört zu Prozesse und System.

Verwandte Befehle

man-Seite: man kill