Start·Terminal-Befehle

killall

Prozesse und System

Aufruf

killall [-SIGNAL] <name>

Beendet Prozesse anhand des Namens statt der PID; der Name muss genau der ausfuhrbaren Datei entsprechen, daher trifft `killall chrome` einen Prozess namens "Google Chrome" nicht.

Häufige Optionen

OptionBedeutung
-9Force, with no chance for the process to clean up.
-iAsk for confirmation before each kill (Linux).
-u <user>Only the processes of that user with this name.
-eRequire an exact match for names longer than 15 characters (Linux).
-wWait until the processes are really gone (Linux).
-m <pattern>Treat the argument as a regular expression (macOS/BSD).

Beispiele

killall node

Stop every process whose executable is named node.

killall -9 Dock

Force-restart the macOS Dock, which relaunches itself.

Was läuft und was die Maschine frisst. Erst herausfinden, was es ist, dann beenden.

So liest man das

  • Eckige Klammern [ ] markieren einen Teil, den man weglassen kann.
  • Drei Punkte … heißen: mehrere sind erlaubt.
  • Optionen achten auf Groß- und Kleinschreibung — bei manchen Befehlen sind -r und -R verschieden.

Häufige Fragen

Q. Was macht killall?

Beendet Prozesse anhand des Namens statt der PID; der Name muss genau der ausfuhrbaren Datei entsprechen, daher trifft `killall chrome` einen Prozess namens "Google Chrome" nicht.

Q. Wie gibt man ihn ein?

killall [-SIGNAL] <name> — eckige Klammern markieren, was wegfallen darf.

Q. Wie viele Optionen lohnen sich?

Hier stehen 6; die vollständige Liste steht in man killall. Der Befehl gehört zu Prozesse und System.

Verwandte Befehle

man-Seite: man killall