Start·Terminal-Befehle

pkill

Prozesse und System

Aufruf

pkill [-SIGNAL] [-f] <pattern>

Beendet alle Prozesse, die zu einem Muster passen; ohne `-f` wird nur der Prozessname verglichen, und ein zu weites Muster erwischt mehr als beabsichtigt — daher zuerst pgrep mit demselben Muster.

Häufige Optionen

OptionBedeutung
-fMatch against the whole command line, not just the process name.
-u <user>Restrict to one user.
-xRequire the whole name to match, not a substring.
-n / -oOnly the newest / only the oldest matching process.
-9Force instead of asking the process to exit.
-iCase-insensitive matching.

Beispiele

pgrep -af "node server.js" && pkill -f "node server.js"

Look first, then kill exactly what you saw.

pkill -u deploy -f gunicorn

Stop the deploy user's gunicorn workers.

Was läuft und was die Maschine frisst. Erst herausfinden, was es ist, dann beenden.

So liest man das

  • Eckige Klammern [ ] markieren einen Teil, den man weglassen kann.
  • Drei Punkte … heißen: mehrere sind erlaubt.
  • Optionen achten auf Groß- und Kleinschreibung — bei manchen Befehlen sind -r und -R verschieden.

Häufige Fragen

Q. Was macht pkill?

Beendet alle Prozesse, die zu einem Muster passen; ohne `-f` wird nur der Prozessname verglichen, und ein zu weites Muster erwischt mehr als beabsichtigt — daher zuerst pgrep mit demselben Muster.

Q. Wie gibt man ihn ein?

pkill [-SIGNAL] [-f] <pattern> — eckige Klammern markieren, was wegfallen darf.

Q. Wie viele Optionen lohnen sich?

Hier stehen 6; die vollständige Liste steht in man pkill. Der Befehl gehört zu Prozesse und System.

Verwandte Befehle

man-Seite: man pkill