Start·Powerbanks im Flugzeug

100 Powerbank-Felder — im Flugzeug zählen Wattstunden, nicht Milliamperestunden

Auf dem Gehäuse steht Milliamperestunden, in der Vorschrift stehen Wattstunden. Dieselben 20.000 mAh sind 74 Wh in einem 3,7-V-Pack und dürfen frei mit, aber 222 Wh in einem 11,1-V-Pack und dürfen gar nicht an Bord. Jede Begegnung von 20 Kapazitäten und 5 Spannungen ist gerechnet.

20,000 mAh

  • 3.6 V72 Wh · frei mitnehmen
  • 3.7 V74 Wh · frei mitnehmen
  • 3.85 V77 Wh · frei mitnehmen
  • 5 V (USB)100 Wh · frei mitnehmen
  • 11.1 V222 Wh · nicht erlaubt

Warum die Regel in Wattstunden gilt

Wie groß ein Brand werden kann, bestimmt die gespeicherte Energie, nicht die Ladung. Milliamperestunden messen nur Ladung; erst mal Spannung ergibt sich Energie in Wattstunden. Ein Pack, das Zellen in Reihe schaltet, trägt bei gleichen mAh entsprechend mehr Energie — genau darum steht die Vorschrift in Wattstunden.

Die Grenzen liegen bei 100 Wh und 160 Wh

Bis 100 Wh nimmt man sie ohne Rückfrage mit, von 100 bis 160 Wh braucht es die Zustimmung der Airline, über 160 Wh darf sie gar nicht in ein Passagierflugzeug. In jedem Fall gehört sie in die **Kabine**, nie ins Aufgabegepäck — ein Feuer im Frachtraum erreicht niemand. Einzelne Airlines sind strenger.

Bei 5 V gezählt schrumpft die Zahl

Die aufgedruckten mAh gelten bei Zellspannung. Ausgegeben wird bei 5 V — dieselbe Energie bei 5 V gezählt ergibt eine kleinere Zahl: 20.000 mAh bei 3,7 V sind 14.800 mAh bei 5 V. Ein Großteil des Eindrucks, eine Bank „lade weniger als angegeben“, stammt aus dieser Umrechnung; der Rest sind Wandlerverluste beim Hochsetzen.

Packs mit höherer Spannung stoßen früher an

Bei 3,7 V bleibt man bis 27.000 mAh unter 100 Wh; ein 11,1-V-Pack überschreitet die Linie schon ab rund 9.000 mAh. Große Laptop- und Kamerapacks liegen genau dort. Steht eine Wh-Zahl auf dem Gehäuse, gilt die; sonst mAh mal Spannung selbst rechnen — am Gate will man die Wattstunden hören.

Diese Werte folgen dem Aufdruck

Die reale Zellspannung schwankt beim Laden und Entladen zwischen etwa 3,0 und 4,2 V; die Nennspannung steht nur für die Mitte. Auch sind aufgedruckte mAh mitunter großzügig gerechnet. Liegt der Akku nahe an einer Grenze, richten Sie sich nach der Wh-Angabe des Herstellers.

Nach Kapazität und Spannung suchen

Wattstunden

3.6 VGrößte freie Kapazität bei dieser Spannung 27,778 mAh

3.7 VGrößte freie Kapazität bei dieser Spannung 27,027 mAh

3.85 VGrößte freie Kapazität bei dieser Spannung 25,974 mAh

5 V (USB)Größte freie Kapazität bei dieser Spannung 20,000 mAh

11.1 VGrößte freie Kapazität bei dieser Spannung 9,009 mAh

So liest man das

  • Wattstunden = mAh × Volt ÷ 1000. 20.000 mAh × 3,7 V = 74 Wh.
  • Bis 100 Wh frei, 100–160 Wh mit Genehmigung, über 160 Wh verboten.
  • In jedem Fall in die Kabine, nie ins Aufgabegepäck.
  • Bei 5 V gezählt fällt die Zahl kleiner aus als auf dem Etikett.

Häufige Fragen

Q. Darf ich eine 20.000-mAh-Powerbank mitnehmen?

Ja — bei 3,7 V sind das 74 Wh, und bis 100 Wh geht es ohne Rückfrage.

Q. Wie rechne ich mAh in Wh um?

Mal Spannung, geteilt durch 1000: 20.000 × 3,7 ÷ 1000 = 74 Wh.

Q. Ab wie viel mAh wird es kritisch?

Je nach Spannung. Bei 3,7 V bis 27.000 mAh frei; ein 11,1-V-Pack braucht schon ab rund 9.000 mAh eine Genehmigung.

Q. Darf sie ins Aufgabegepäck?

Nein. Powerbanks und Ersatzakkus dürfen nur in die Kabine.

Q. Warum lädt sie weniger als angegeben?

Die mAh gelten bei Zellspannung, USB liefert 5 V: 20.000 mAh bei 3,7 V sind 14.800 mAh bei 5 V — dazu kommen Wandlerverluste.