Kaliumsulfat SOP auf 1000 m² — 20 kg für 10 g/m² K₂O
Für 10 g/m² K₂O auf 1000 m² mit Kaliumsulfat SOP streuen Sie 20 kg — das sind 20 g je m². Bei 50% Gehalt ist es einfach der Bedarf von 10 kg, geteilt durch diesen Wert.
Streumenge
Harnstoff enthält nur 46% Stickstoff. Für 10 g N muss man also 10 ÷ 0,46 = 21,74 g Harnstoff streuen. Multipliziert kommen 4,6 g heraus — eine Zahl, die plausibel genug aussieht, um unbemerkt durchzugehen. Liegt der Gehalt unter 100%, ist die Düngermenge immer größer als die Nährstoffmenge; das ist die schnellste Prüfung, ob die Division richtig herum steht.
- K₂O 5 g/m² · 10 g/m²10 kg
- K₂O 10 g/m² · 20 g/m²20 kg
- K₂O 15 g/m² · 30 g/m²30 kg
- K₂O 20 g/m² · 40 g/m²40 kg
- Dünger
- Kaliumsulfat SOP (0-0-50)
- Fläche
- 1000 m²
- Leitnährstoff
- K₂O
- Gehalt
- 50%
- Nährstoffbedarf
- 10 kg
- Je m²
- 20 g
Nachbarfälle
Gleicher Dünger, andere Flächen
Gleiche Fläche, andere Dünger
Gut zu wissen
- Streumenge = Nährstoffbedarf ÷ (Gehalt ÷ 100). Es wird geteilt, nie multipliziert.
- Nährstoffbedarf = Fläche × Zielgabe, doppelte Fläche heißt also doppelte Düngermenge.
- Ein Dünger mit halbem Gehalt braucht für denselben Nährstoff das Doppelte — umgekehrt proportional.
- Beim Volldünger zieht ein angepasster Nährstoff die anderen zwei im Gehaltsverhältnis mit.
Häufige Fragen
Q. Wie viel Kaliumsulfat SOP kommt auf 1000 m²?
Bei 10 g/m² K₂O sind es 20 kg — also 20 g je m². Es ist der Bedarf von 10 kg, geteilt durch den Gehalt von 50%.
Q. Doppelte Zielgabe, doppelte Düngermenge?
Ja. Ziel und Düngermenge sind direkt proportional — 5 g/m² brauchen 10 kg, 20 g/m² brauchen 40 kg. Mit der Fläche ist es genauso: doppelte Fläche, doppelte Menge.
Q. Was kommt sonst noch mit hinein?
Kaliumsulfat SOP liefert nur K₂O, es kommt also nichts mit. Die anderen Nährstoffe müssen aus getrennten Düngern kommen.